Verständnisfrage zum Buch "Krieg der Spermien"

fatB

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Sidious

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Wenn ich also eine Frau habe, mit der ich bereits Kinder gezeugt habe, müsste sie ja theoretisch durch ihre Natur dazu gezwungen sein, mich fest an sich binden zu wollen.
Also das ist mir neu. :confused:

Für die meisten Frauen wird der Mann uninteressant wenn der Nachwuchs da ist. Er spielt nur 2. Geige und wird eventuell ganz abgeschossen, so kenn ich das von vielen bekannten und Freunden.
 

fatB

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Seczo schrieb:
Als Provider spielt er ganz klar eine Rolle. Zumindest hat er zu zahlen.
Ja, aber sie ist trotzdem in der schlechteren Lage, als wenn er noch bei ihr wäre.
Sie akzeptiert also mit der Untreue ihres Mannes bewusst vorhandene Konkurrenz und setzt sich somit der Gefahr aus, ihr zu verlieren. Den einzigen Sinn, den ich erkennen kann wäre, wenn sie bereits einen neuen Provider hat und durch ihr Verhalten hofft, den Mann loszuwerden.


fatB
 

Seczo

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Vielleicht verbessert es ihre Lage, wenn er Fremd gehen darf. So bleibt er evtl. eher bei ihr, als wenn sie ihm keinen Sex gibt und dabei noch Treue von ihm fordert. Wie Sidious schon meinte, viele Frauen sind nach der Schwangerschaft extrem aufs Kind fixiert.
 

fatB

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Seczo schrieb:
Vielleicht verbessert es ihre Lage, wenn er Fremd gehen darf. So bleibt er evtl. eher bei ihr, als wenn sie ihm keinen Sex gibt und dabei noch Treue von ihm fordert."
Okay, das ist eine Option. Daraus resultiert aber, dass sie mit der aktuellen Situation nie glücklich wäre, weil sie bewusst gegen ihren natürlichen Drang arbeitet!?

Die anderern Thesen in dem Buch sind jeweils darauf gestützt, dass alles was ein Mensch oder Tier tut, auf dem natürlichen Fortpflanzungstrieb basiert. Hier wäre das ja definitiv nicht der Fall.


fatB
 

Chili Palmer

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also...

1. kann man das buch nicht auf alle lebenssituationen und menschen anwenden.
2. wie seczo schon sagte:
Vielleicht verbessert es ihre Lage, wenn er Fremd gehen darf. So bleibt er evtl. eher bei ihr, als wenn sie ihm keinen Sex gibt und dabei noch Treue von ihm fordert. Wie Sidious schon meinte, viele Frauen sind nach der Schwangerschaft extrem aufs Kind fixiert.
3. der mann ist zur aufzucht der kinder nur 4-5 jahre wichtig, ab da sind die kinder genug selbstständig um nicht non stop beobachtung der mutter zu brauchen und dementsprechend ist sie nicht mehr so abhängig von einem anderen versorger.
 

Galland

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Hey Jungs, ich habe eine Verständnisfrage zum Buch "Krieg der Spermien" (Original: "Sperm Wars")
Darin wird auf Treue, Untreue und ihre Vor- und Nachteile in jeweiligen Situationen eingegangen.

Nun aber die Frage. Was ist dann mit Frauen, die einen untreuen Mann in einer Beziehung akzeptieren? ... Wie also ist es möglich, dass gewisse Frauen bewusst einen untreuen Mann akzeptieren?
Lehnen sie sich da gegen ihre natürlichen Verhaltensweisen auf? Gibt es vielleicht andere, logische Erklärungen dazu, die mir entgangen sind?

fatB
Wo ist das Verständnisproblem ? :confused:

Bei Betrug, so haben Wissenschaftler ermittelt, reagieren Männer sexuell eifersüchtig ("Hast Du mit ihm geschlafen ?") und Frauen eifersüchtig hinsichtlich von Ressourcen ("Liebst Du sie ?")

Solange er "die Andere" nicht "liebt", muß *frau* nicht Entzug von Status und Geld befürchten. Der Vorteil des Mannes liegt nicht in seinem *Ding*, sondern in den Ressourcen, die er *frau* zur Verfügung stellen kann.

Es gibt Frauen, die mit einem "untreuen Partner" leben können, solange dieser nicht Geld und gesellschaftlichen Status seiner "Konkubine" zur Verfügung stellt.

Der "untreue Mann" hat zudem den Vorteil, daß er *social proof* erzeugt und seiner LTR signalisiert, wie begrhrt er ist. Oder, wie es Arnold S. aus Ca. formulierte: "Jeder erfolgreiche Mann hat eine Geliebte.":)

Meine empirische Feldforschung:
Eine Frau verläßt ihren Mann nicht, wenn diesder sie betrügt, sondern wenn er langweilig, unerfolgreich ist und ein "Anderer" ihr "mehr" bieten kann ... :p
 

Boyplay

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Es ist so, daß die überlegenen Gene die fehlende Bindung ausgleichen. Je schlechter die männlichen Gene, desto mehr muß der Mann investieren (sich binden).

Von Robbie Williams würde von vornherein keine Frau erwarten, daß er sich an sie bindet. Dafür ist aufgrund seines Status` die Wahrscheinlichkeit, daß er überragende Gene besitzt, so hoch, daß allein der Sex mit ihm schon begehrenswert ist und nichts hinzutreten muß.

Das Ziel des PUA besteht darin, daß jedes HB seinen überlegenen Wert anerkennt und zum Sex ohne Verpflichtungen (Supplication) bereit ist, eventuell sogar selbst noch Supplication "drauflegt". Der Maximalfall ist, wie Skull mal bemerkt hat, Prostitution für den Mann. So arbeiten Zuhälter.
 

fatB

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Okay es ist nicht ganz einfach zu erklären.
Mir ist natürlich klar, wie das ganze in der gesellschaftlichen Ebene abläuft. Schliesslich habe ich ja eine LTR mit genau diesen Amitionen.
Was mich aber interessiert ist die Verbindung zu ihren Instinkten, ihrem natürlichen Drang sich fortzupflanzen. Die "Basic Instincts" sozusagen. :)

Was ihr sagt ist grundsätzlich alles richtig, zielt aber nicht wirklich auf mein Verständnisproblem ab. In dem Buch wird erläutert, dass jeder Mensch seinen natürlichen Trieben nach Fortpflanzung folgt, d.h. unsere sexuellen Verhaltensweisen werden enorm stark von diesem Trieb beeinflusst. Man findet beispielsweise nicht einfach jemanden attraktiv, das hat ganz bestimmte Gründe. Ja selbst die Menge an Spermien, die man in eine Frau "feuert" ist von diversen Faktoren (auf tiefster Ebene) abhängig.

Jetzt kommen wir nochmal zurück zu meinem Verständnisproblem. Eine Frau besitzt den natürlichen Trieb, alles zu tun um ihren Provider nicht an eine andere Frau zu verlieren. Somit ist sein fremdgehen für sie jeweils eine Katastrophe, weil dadurch die Möglichkeit besteht, dass er sich der Liebhaberin zuwendet und sie somit alleine zurückbleibt. Darunter leidet dann ihr Fortpflanzungstrieb, weil sie es schwerer hat, ihre Kinder durchzubringen.

Boyplay schrieb:
Es ist so, daß die überlegenen Gene die fehlende Bindung ausgleichen. Je schlechter die männlichen Gene, desto mehr muß der Mann investieren (sich binden)
Soweit verständlich, aber trotzdem besteht ja das Risiko für die Frau, dass sich der Mann seiner Liebhaberin zuwendet und sie somit "im Stich" lässt. Ihr Fortpflanzungstrieb müsste sie dazu anspornen, genau das zu verhindern, anstatt es zu akzeptieren?! (das ist ja auch bekannt als "Betaisierungseffekt")

Boyplay schrieb:
Das Ziel des PUA besteht darin, daß jedes HB seinen überlegenen Wert anerkennt und zum Sex ohne Verpflichtungen (Supplication) bereit ist, eventuell sogar selbst noch Supplication "drauflegt". Der Maximalfall ist, wie Skull mal bemerkt hat, Prostitution für den Mann. So arbeiten Zuhälter.
Das würde ja wiederum bedeuten, dass solche Frauen, die seine Untreue akzeptieren dann bewusst/unbewusst wissen, dass sie nie Kinder mit diesem Mann zeugen wird. Sie wird also selbst auch ständig weiter auf der Suche sein!?


fatB
 

Galland

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Okay es ist nicht ganz einfach zu erklären.
...Jetzt kommen wir nochmal zurück zu meinem Verständnisproblem. Eine Frau besitzt den natürlichen Trieb, alles zu tun um ihren Provider nicht an eine andere Frau zu verlieren. Somit ist sein fremdgehen für sie jeweils eine Katastrophe, weil dadurch die Möglichkeit besteht, dass er sich der Liebhaberin zuwendet und sie somit alleine zurückbleibt. Darunter leidet dann ihr Fortpflanzungstrieb, weil sie es schwerer hat, ihre Kinder durchzubringen.

Soweit verständlich, aber trotzdem besteht ja das Risiko für die Frau, dass sich der Mann seiner Liebhaberin zuwendet und sie somit "im Stich" lässt. Ihr Fortpflanzungstrieb müsste sie dazu anspornen, genau das zu verhindern, anstatt es zu akzeptieren?! (das ist ja auch bekannt als "Betaisierungseffekt")

fatB
Wie will sie es denn verhindern ?
Setzt sie ihm die Pistole auf die Brust "Sie oder ich !" - dann muß sie damit rechnen, daß er sich für "die Andere" entscheidet = Verlust von Ressourcen.

Für sie ist es wichtiger, daß er (beruflich, gesellschaftlich) erfolgreich ist. Solange dies der Fall ist und er - s.o. - seinen Status nur ihr (als "Frau Professor", Ministergattin, im Tennisclub etc.) zur Verfügung stellt und finanzielle Ressourcen nicht an "die Andere" verschwendet werden, gibt es keinen Drang, zu verhindern. Laß´ die "Maitresse" mal im gleichen gesellschaftl. Umfeld mit gleicher Beachtung erscheinen, dann wird *sie" Amok laufen. :rolleyes:

Ihre Scheidung bedeutet bei einem Ehemann mit hohem soz. Status idR den Verlust der "herausragenden" gesellschaftl. Stellung für sie - deshalb muß sie ihn bei Laune halten.:p

Z.B. wurde Hilu Schröder eben nicht First Lady, d.h. Kanzlergattin - die hätte wahrscheinlich eher ´n halbes Dutzend Geliebte akzeptiert. Oder denke an Hilary Clinton - die polit. Möglichkeiten als Ehefrau des (damals amtierenden) US-Präsidenten waren so groß, daß sie X Affären und sogar die UNGLAUBLICHE Demütigung im Lewinsky-Skandal mitgetragen hat. Was im übrigen ein Grund sein sollte, sie NIEMALS US-Präsidentin werden zu lassen !
 
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fatB

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Galland schrieb:
Wie will sie es denn verhindern ?
Klassische Methoden wie Kontrolle. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto geringer sind seine Fremdgehmöglichkeiten.

Ich verstehe was du meinst. Demnach wird sich die Frau also in dem Moment nach einem neuen Provider umsehen, sobald sie ihre Stellung als "Hauptfrau" zu verlieren droht.
Das war, was ich wissen wollte. Besten Dank.


fatB
 

Galland

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Klassische Methoden wie Kontrolle. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto geringer sind seine Fremdgehmöglichkeiten.

Ich verstehe was du meinst. Demnach wird sich die Frau also in dem Moment nach einem neuen Provider umsehen, sobald sie ihre Stellung als "Hauptfrau" zu verlieren droht.
Das war, was ich wissen wollte. Besten Dank.
fatB
Das tuen Frauen doch. Handy-Kontrolle, Kontroll-Anrufe.

Zuletzt fragte mich die LTR eines Freundes, ob wir wirklich erst um Mitternacht nach Hause gekommen wären, weil er erst dann angerufen hat - und dabei wohnen die beiden noch nicht einmal zusammen, sie versorgt nicht seinen Haushalt, seine Kinder, geht nicht arbeiten und er hätte genügend Freiraum, um halb NRW zu "befriedigen". ;)

M.E. suchen sich Frauen einen neuen *Provider*, sofern der "jetzige" enttäuschend ist. Die Frau eines "normalen" Berufsschullehrers, städt. Angestellten, insbesondere, wenn *frau* selbst berufstätig/erfolgreich ist, reicht viel schneller die Scheidung ein als die Zahnarztgattin.:rolleyes:
Und Frauen "sagen", daß sie bei einem "Betrug" angeblich "sofort" ihre LTR / Ehemann verließen - in der Ü30-Klasse gibt es aber gar nicht mehr so viele Alternativen.:p

Männer suchen idR gar keine neue "Hauptfrau", weil sie sich recht bequem in ihrer LTR eingerichtet haben - ergo ist die Gefahr gar nicht so groß. Und vllt, ist deshalb auch verständlich, wenn bei einer männlichen Forderung nach Scheidung (für die "Neue") Rache und Vergeltung an der Tagesordnung sind und ind den USA Giga-Abfindungen ausgehandelt werden dürfen.

Meine Erfahrung:
Je höher der soz. Status des Mannes, umso eher akzepiert die (auch berufstätige) Ehefrau des Betrug.
 
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